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Von der Kunst, Gutes zu verbessern

rovat / 2018-12-14

Von der Kunst, Gutes zu verbessern
Bei der Neuauflage der 3er-Reihe setzt BMW auf optische Evolution und elektronische Revolution.

Wenn es darum geht, ein weltweit erfolgreiches Auto neu aufzulegen – 15,5 Millionen Stück des BMW 3er wurden seit seiner ersten Auflage von 1975 in aller Welt verkauft –, sind es selten die augenfälligen und revolutionären Veränderungen, die das Potenzial für eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte bergen. Es gehört eine Menge Gehirnschmalz dazu, die Akzente richtig zu setzen, um den Zeitgeist für die kommenden Jahre zu treffen, und dies scheint den Bayern beim 3er-Weltauto gelungen zu sein.

So ist der neue 3er äusserlich vor allem an seiner grossen Doppelniere mit schmalem Mittelsteg und den Scheinwerfern mit kleiner Haifischflosse an der Unterkante zu erkennen. In der Basisausführung sind die Lufteinlässe mit integrierten Nebelleuchten jetzt T-förmig, die Heckleuchten zudem schmal und L-förmig und der typische «Hofmeisterknick» in der hinteren Seitenscheibe nun Teil der C-Säule.

Aufgeräumt und geradlinig: Der 3er ist auch innen klar strukturiert. (Bild: PD)

Aufgeräumt und geradlinig: Der 3er ist auch innen klar strukturiert. (Bild: PD)

Dem gegenwärtigen Trend folgend, ist die Stufenhecklimousine, die ab März 2019 verfügbar sein wird, 8,5 Zentimeter länger und mit einem gut 4 Zentimeter längeren Radstand ausgestattet, das Gewicht ist nun bis zu 55 Kilogramm geringer und die Spur bis zu 4 Zentimeter breiter.

 

Mehr Grundausstattung

Beim Einsteigen fällt die grossflächige Anzeige mit digitalem Kombiinstrument und Infotainment-Display auf. Hinzu kommt ein Head-up-Display mit bis zu 70 Prozent grösserer Projektionsfläche. Die Grundausstattung ist umfangreicher als bei früheren 3er-Limousinen und enthält Glasdach, Standheizung und Akustikverglasung. Diese sorgt für eine gute Lärmdämmung und in Verbindung mit den gut geschnittenen Sitzen für einen im Marktsegment angemessenen Komfort.

Die zum Marktstart verfügbaren Motorisierungen dürften in der Schweiz mit zwei Benzinern und einem Diesel bereits das Gros der Bestellungen abdecken. Der 330i mit 258 PS starkem Zweiliter-Vierzylinder verfügt über ein modernes Layout mit in den Auspuffkrümmer integriertem Twinscroll-Turbolader. Serienmässig ist der Wagen mit einem Verstellfahrwerk ausgerüstet, das bereits im Comfort-Modus recht straff abgestimmt ist und jederzeit dynamische Fahrten zulässt. Noch sportlicher gelingen im Topmodell M540i mit Reihensechszylinder und 374 PS die Kurven, wie sich auf dem Rundkurs im portugiesischen Portimão erfahren liess.

Der M340i stand für Testfahrten nur als getarntes Vorserienmodell bereit. (Bild: PD)

Der M340i stand für Testfahrten nur als getarntes Vorserienmodell bereit. (Bild: PD)

Wie die beiden Benziner ist auch der Zweiliter-Diesel 320d mit 190 PS serienmässig mit einem Achtgang-Automatikgetriebe kombiniert und verfügt über Hinterradantrieb. Doch gibt es ihn passend zu den Schweizer Kundenpräferenzen zum Aufpreis von 5750 Franken auch als Allradmodell. Bei den ersten Probefahrten überraschte der Diesel mit seiner hohen Laufruhe und dem Durchzugsverhalten fast ohne Turboloch. Die beiden Turbolader sind in Serie geschaltet und sorgen für eine lineare Entwicklung des Drehmoments mit bis zu 400 Nm, was vor allem beim Herausbeschleunigen aus engen Kurven Vorteile bringt. Das Kurvenverhalten ist ebenfalls erstaunlich dynamisch, obwohl der 320d im Unterschied zu den Benzinern über ein Sportfahrwerk mit Dämpfern verfügt, die auch in den später folgenden Basisversionen verbaut sein werden. Im Sommer 2019 reichern ein Sechszylinder-Diesel sowie mit dem 330e eine Plug-in-Hybridvariante die Palette an, die rund 60 Kilometer elektrische Reichweite bieten soll.

 

Automatisiert rückwärts

Einen wesentlichen Schritt in die digitale Welt macht der 3er mit neuen Assistenzsystemen, die den Wagen in Kombination bis auf Stufe 2+ des automatisierten Fahrens erheben, oder wie es Stephan Horn, Produktmanager der 3er-Reihe, ausdrückt: «Hands off, aber nicht Eyes off.» Besonders nützlich sind das optionale Laserlicht mit bis zu 530 Metern Leuchtweite und der Engstellenassistent für präzises Spurhalten, etwa bei Autobahnbaustellen. Auf den Testfahrten aber zeigte sich, dass der Spurhalteassistent noch nach etwas Kalibrierung verlangt, griff er doch etwas zu stark in die Lenkung ein. Ein Highlight ist der neue Rückfahrassistent des 3er, der die letzten 30 Meter der Fahrt speichert und selbst komplexe Rückwärtsmanöver aus Garageneinfahrten automatisiert abruft.

Preislich liegt der neue BMW 3er im erwarteten Bereich: Die Preise für den 332d mit Heckantrieb beginnen bei 50 500 Franken, jene für den 330i bei 57 050 Franken.

 

Modellempfehlung

BMW 320d xDrive
Hubraum 1995 ccm
Motorbauart R4, Turbodiesel, Stufenaufladung
Antrieb / Getriebe AWD / A8
Leistung 140 kW / 190 PS
Max. Drehmoment 400 Nm / 1750–2500 U./min
Länge/Breite/Höhe 4,71/1,83/1,44 m
Leergewicht 1530 kg
0-100 km/h 6.8 s
WLTP-Normverbrauch 4.8 l/100 km
CO2-Emission 125 g/km
Energieklasse C
Basispreis 56 250 Franken
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