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Nemzetközi sajtószemlék 181106

1.
https://b1.blog.hu/2018/11/06/amerika_vigyazz_mert_konnyen_ugyanoda_juthatsz_mint_magyarorszag#more14355521
2.
http://ww2.infovilag.hu/2018/11/06/az-orbani-autokracia-melysegebe-sullyed-az-amerikai-demokracia
3. Hungarian Spectrum (by Prof. Eva S. Balogh)
http://hungarianspectrum.org/2018/11/05/national-consultation-on-families-and-children/
4. Neue Zürcher Zeitung

 
Benno Mattli Tagesleiter Newsroom
Neulich habe ich an dieser Stelle von «Lehrlingen und Lehrtöchtern» geschrieben – und damit in ein Wespennest gestochen, worauf zumindest die Reaktionen schliessen lassen. Eine Leserin etwa entgegnete «mit Befremden», dass heutzutage von «Lernenden» gesprochen werde. Auch wenn ich diese Meinung zwar nachvollziehen kann, aber nicht teile – weil erstens der Begriff «Lernende» viel unpräziser ist, weil ihn zweitens niemand im mündlichen Sprachgebrauch verwendet und weil ich drittens gar kein Freund von Verbalsubstantiven bin –, ist eines klar: Geschlechtergerechte Schreibweisen polarisieren. Kein Wunder, muss sich auch der Rat für deutsche Rechtschreibungdemnächst wieder mit dem Thema befassen. An seiner Sitzung vom 16. November wird er über «mögliche Empfehlungen» für staatliche Stellen beraten. Dies, nachdem die zuständige Arbeitsgruppe «Geschlechtergerechte Schreibung» im vergangenen Juni noch keine «eindeutige Tendenz» hat ausmachen können und Sonderzeichen wie Sterne (Schweizer*innen) oder Unterstriche (Lehrer_innen) damit – zum Glück – noch keine Aufnahme ins Regelwerk gefunden haben. Wie die NZZ-Feuilleton-Redaktorin Claudia Mäder in ihrem Leitartikel schreibt, sind gendergerechte Schreibweisen ein Problem. Denn indem sie jedes Geschlecht bei jeder Gelegenheit separat erwähnten, unterstellten sie ihm eine dominante Relevanz und böten einem fragmentierten und auf gesonderte Identitäten fixierten Denken die perfekte Form. Und dieser Fokus aufs Geschlecht verbiege unser Verständnis des Menschen.
Apropos Fokus: Dieser dürfte heute Dienstag ganz klar auf den USA liegen. Bei den Zwischenwahlen steht für Präsident Donald Trump nämlich viel auf dem Spiel. Unter anderem werden heute alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat neu vergeben. Derzeit kontrollieren die Republikaner beide Kammern im Kongress. Nun aber könnten sie die Mehrheit im Repräsentantenhaus verlieren (was im Senat eher unwahrscheinlich ist). Dies würde es den Demokraten ermöglichen, viele politische Projekte des Präsidenten und der Republikaner zu blockieren. Der Bezirk Orange County im Gliedstaat Kalifornienist einer der zentralen Orte der Auseinandersetzung für das Vorhaben der Demokraten, die Mehrheit im Repräsentantenhaus zu erobern. Denn in diesem Bezirk locken gleich vier Sitzgewinne. NZZ-USA-Korrespondentin Marie-Astrid Langer hat sich in die einst konservative Hochburg aufgemacht – und den Kampf um Wählerstimmen miterlebt. Ihre Reportage lesen Sie hier.
Wie wohnen wir in Zukunft? Möglicherweise so, wie es der Zürcher Architekt Peter Kyncl bereits heute tut. Seine Wohnung am linken Zürichseeufer strotzt nur so vor modernster Technologie. Die Kühlschranktür etwa springt bei der kleinsten Berührung wie von Zauberhand auf und schliesst sich auch wieder automatisch. Herzstück der Wohnung ist aber ein in die Wand eingelassener Bildschirm im Flur. Über diesen Touchscreen werden zum Beispiel die Lampen, Bodenlichter und Storen gesteuert. Zudem kann Kyncl damit Temperatur, Feuchtigkeit und die Lautstärke der Musik in jedem Zimmer einstellen. Ebenfalls regeln lässt sich, wie die Wohnung einen bei der Rückkehr empfangen soll. Das Menu, das hierzu dient, heisst «Stimmungen»; darüber lassen sich Uhrzeit, Lichteinfall und Musik programmieren. Der Zugriff auf die Haussteuerung ist übrigens auch vom Smartphone aus möglich. Welche Vorteile dies hat und welche Nachteile ein derart smartes Haus gleichzeitig haben kann, lesen Sie im Beitrag meines Kollegen Reto Flury.
Wie beurteilen Sie die NZZ? Ihre Meinung, Ihre Kritik, Ihre Anregungen interessieren uns. Kommen Sie zu uns in die Redaktion und diskutieren Sie mit uns. Vonseiten der Redaktion werden Vertreter der Chefredaktion, der Ressorts und der Tagesleitung anwesend sein. Zu Beginn werden wir Ihnen auch zeigen, wo wir arbeiten und wie die Strukturen und Abläufe auf der Redaktion sind. Zu diesem Austausch am 22. November 2018 um 18 Uhr an der Falkenstrasse 11 in Zürichladen wir 20 Leserinnen und Leser ein. Nach der Diskussion bietet sich bei einem Apéro die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Veranstaltungsende ist um etwa 19.30 Uhr. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.
 
Was heute wichtig ist
Der deutsche Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maassen wird in den Ruhestand geschickt. Er muss seinen Posten als Behördenleiter räumen und wird ins Innenministerium versetzt. Grund ist eine kontroverse Rede, die Maassen vor Chefs der europäischen Inlandgeheimdienste hielt. Darin hat er schwere Vorwürfe gegen die SPD geäussert und seine umstrittenen Aussagen zu fremdenfeindlichen Übergriffen in Chemnitz verteidigt. Zum Kommentar  Maassens Abschiedsrede
Im ausgehenden Jahr sind fast 50 Prozent mehr Personen in den Schweizer Alpen und im Jura ums Leben gekommen als im Jahr 2017. Insgesamt waren es 136 Personen. Schuld daran war vor allem das ungewöhnliche Wetter. Die meisten Unfälle ereigneten sich beim Bergwandern sowie während Ski- und bei Hochtouren.
Die Euro-Gruppe fordert Italien zum Einlenken im Budgetstreit auf. Die Finanzminister der Euro-Staaten haben sich im Streit über das italienische Budget demonstrativ hinter die EU-Kommission gestellt. Der Konflikt erschwert die Debatte über Reformen der Währungsunion. Gibt Italien nicht nach, müsste die Kommission konsequenterweise in einem nächsten Schritt die Eröffnung eines «Defizitverfahrens» empfehlen.
Natalie Wappler wird die neue SRF-Direktorin. Dies gab der SRG-Verwaltungsrat am Montag bekannt. Sie folgt damit auf den bisherigen SRF-Direktor Ruedi Matter. Damit übernimmt beim Schweizer Radio und Fernsehen zum zweiten Mal eine Frau die Führung. Wappler arbeitet seit zwei Jahren als Programmdirektorin beim Mitteldeutschen Rundfunk. Zum Kommentar
Das Basler Medienprojekt «TagesWoche» wird eingestellt. Das teilte der Stiftungsrat für Medienvielfalt am Montag mit. Grund dafür seien die schwindenden Einnahmen aus Inserateverkäufen und Abonnements, sowie dem Mangel an neuen Einnahmequellen, heisst es in der Mitteilung. Damit wird das Blatt nach sieben Jahren eingestellt.
Alexander Friedman wird als GAM-Chef abgelöst. Der CEO muss den Zürcher Asset-Manager verlassen. Verwaltungsrat David Jacob übernimmt die Leitung interimistisch. Zum Bericht
 
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